Vor wenigen Tagen habe ich meine ersten LoRa-Transceiver erhalten (WisMesh Tag und Tracker L1 Pro) und konnte seither viele Nachrichten empfangen und einige senden. Leider habe ich in meiner Wohnung (Kanton SZ) kein line-of-sight zu den nächsten Routern. Dadurch kann ich Nachrichten zwar meistens empfangen, aber nur sporadisch mit genügend Sendeleistung ins Mesh absetzen. Dafür muss ich auf die Terrasse und den Sender mit möglichst freier Sicht zum nächsten Router platzieren. Leider versperrt jedoch ein Gebäude die freie Sicht.
Frage 1: Antenne mit mehr Gain für den Tracker L1 Pro
Soweit ich als Laie verstanden habe, muss die Sendeleistung unter 500 mW (ca. 27 dBm) bleiben, wenn man im Frequenzbereich bleibt, die mit Einstellung «EU/UK Narrow» einhergeht. Der Tracker L1 Pro hat eine Ausgangsleistung von 22 dBm, womit die Antenne einen Gain von höchstens 5 dB haben dürfte.
Haben die Antennen von Gizont einen Gain unter 5 dB? Falls nicht, welche Antenne würdet ihr empfehlen?
Frage 2: Etikette beim Wiederholen von Nachrichten
Wenn eine gesendete Nachricht keine «Repeats» anzeigt (also wahrscheinlich nicht ins Mesh gelangt ist) darf man die Nachricht dann erneut senden, bis ein Repeat erscheint? Wie geht ihr in einer solchen Situation vor?
Merci für euren Input und einen schönen Abend!
P.S. Ich fand die Website meshcore.ch und dieses Forum unglaublich wertvoll als Anfänger, also ein grosses Danke für die Dokumentation und Mühe!
Kauf antennen sind “unbekannt” in qualität und frequenz. Es gibt wenige “sleeve dipole” (das sind die schwarzen ca 15cm für 3 sfr) die 868 mhz resonant sind, die meisten sind aber 915 mhz (us markt) resonant. Bei deiner “Gizont” wäre ich ziemlich skeptisch, frag den verkäufer ob er das teil ausgemessen hat.
Meine vorgehensweise ist jede antenne auszumessen. Dazu verwende ich ein nanovna.
Mehr Gain bedeutet auch engerer Abstrahlwinkel! Je nachdem wo sich deine Gegenstellen befinden macht es nur bedingt Sinn eine Antenne mit sehr viel Gain zu nutzen. Bei einer Antenne mit viel Gain kannst du die Sendeleitung entsprechend reduzieren und bist damit wieder im legalen Bereich. Mehr Gain gibt besseren Empfangspegel innerhalb der abgedeckten Fläche, wird aber auch mehr Rauschen auffangen. Es ist also immer abzuwägen was besser ist.
Ich habe gute Erfahrung mit einer selber gelöteten Groundplane Antenne gemacht. Mangels VNA habe ich sie noch nicht mal ausgemessen sondern einfach genau nach Berechnungstool gebaut. Besser als die 20cm Gizon(?) die beim T-Echo Plus dabei war ist sie allemal.
SMA-Buchse zum einlöten
Reste von Elektroinstallationsdraht (ca. 0.5m total benötigt)
Ist schon länger auf der Wunschliste, weiss aber noch nicht welche Version es werden soll. Habe dieses Jahr schon ziemlich viel Geld in Messequipment gesteckt.
Es scheint also, dass man am besten eine eigene Antenne baut und diese für den Usecase abzustimmen. Bleibt dann nur noch zu überprüfen, dass die Grenzwerte eingehalten werden.
Werde mir die beiden Vorschläge genauer anschauen und einen Versuch starten.
Die billigste wo zubehör wie kalibrierungs - R und kabel dabei sind
Die gehen bis 1.5g, 2.4g wlan antennen geht damit nicht, aber für 868m und auch CB oder HF antennen ideal.
Mein system ist zuerst nur das SWR display anzuschauen, und erst wenn die frequenz stimmt den wiederstand real und imag dazunehmen. Das phasen display ist unnütz und die smith chart verwirrt anfangs nur, das lernt man dann später.
BTW ich lass die kreditkarten info nicth bei ali, entweder “skip save” oder nach kauf löschen.
Zu deiner zweiten Frage: "Frage 2: Etikette beim Wiederholen von Nachrichten"
Ich mache es dann jeweils so, dass ich die nachricht erneut versuche zu senden bis sie min. von einem Repeater gehört wurde