Warum weniger Hops mehr sein können! Mein Erfahrungsbericht aus erhöhter Lage (Raum Zürich)

Hallo Steve,

Danke für die umfangreiche Analyse.

Deine Konklusion teile ich nur teilweise. ich glaube das ein Hoplimit von 3 sowohl für Bergrepeater wie auch für Stadtrepeater viel zu tief ist. Klar lässt sich dadurch der Trafik stark limitieren aber der Nutzen eines so stark limitierten Repeaters ist fragwürdig. Und ja, weniger Trafik bedeutet auch weniger Kollisionen und Paketfehler. Das nicht alle Repeater gleichzeitig forwarden kann mittels tx.delay konfguriert werden. In deinem Test nehme ich an dass du der Grossteil der gelernten Nodes über alternative Pfade kamen. Ich hatte die Verteilung der Hops wie ich sie an meinem Observer sehe mal hier dokumentiert : Meshcore multi-byte path hash's - #22 by stef . Ich habe persönlich auf 18 hops limitiert da ich dadurch wenig nützlichen Verkehr verwerfe sondern lediglich Pakete welche bereits kreuz und quer gesendet wurden oder von sehr weit her kommen verwerfe.

Ich halte es auch für komplett falsch in Zürich “ch-fr” zu konfigurieren. Dies macht das Regionenkonzept kaputt. Ein Companion welcher “ch-fr” bei einer Message markiert, möchte explizit dass sein Meldung eine limitierten Reichweite hat und nur für die Romandie relevant ist. Ansonsten würde er “ch” verwenden. Wenn eine grosse Anzahl Repeater jeweils die gegenseitige Region konfigurieren, dann kann man gleich auf die Unterteilung verzichten und “ch” verwenden.

PS: die Nachbarliste im Repeater basiert auf Adverts welche direkt empfangen wurden. Ob die Gegenseite dich ebenfalls empfängt ist dabei nicht relevant. Wie du empfangen wirst, müsstest du in der Nachbarliste der Nachbarn prüfen. Aus deiner Beschreibung ist nicht klar ob dies geschehen ist.

Ganz sicher ist dass die Hoplimit für die Nachbarliste komplett irrelevant ist. Sehr relevant ist selbstverständlich der Standort und die Antenne.

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