Nationale Backbone-Karte – Versuch eines Gesamtüberblicks (work in progress)

Hallo zusammen

Ich bin unsicher, ob der Pointe de la Plaine Morte geeignet ist als Standort. Da oben steht ein Wetterradar. Die werden keine Freude haben und mit Verstecken ist auch nichts .

In der Nähe ist der Rohrbachstei

Da wäre es ruhiger. Wenn der in der Wand hängen würde, wär er sauber versteckt und im besten Fall nicht dem direkten Schneefall ausgesetzt.

Ich bin grundsätzlich berggängig und könnte mir vorstellen im Team mit einem „Chef Technik“ und noch einem/einer zweiten Gängigen den Standort zu betreiben.

Gruss, Mark

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Hallo Mark

Zum Wetterradar: berechtigter Punkt. Ich hab den Standort daraufhin zur Bergstation verschoben — und mit einer Antenne auf ca. 5 m über Grund trägt sie sowohl nach Norden (Berner Oberland/Mittelland: Niesen, Felix, Chaumont usw.) als auch nach Süden ins Wallis (Roc Blanc im Unterwallis +19.8 dB, Glishoru im Oberwallis +20.9 dB).

Die Bergstation (Restaurant) selbst ist ja schon ein mehrstöckiges Gebäude — eine Antenne aufs Dach montiert brächte die nötige Höhe vermutlich von allein, mit freier Rundsicht und Platz fürs Solarpanel. Bräuchte natürlich das Einverständnis der Bahn.

Den Rohrbachstein habe ich zum Vergleich gegengerechnet — er schneidet bedeutend schlechter ab.

Und zur Idee, den Knoten in der Felswand zu verstecken: Das geht funktechnisch nicht. Massiver Fels dämpft 869 MHz so stark, dass ein paar Meter Gestein praktisch undurchdringlich sind — ein Knoten in der Wand strahlt nur in den freien Halbraum, die Felsseite ist komplett abgeschnitten. Ein geschützter, versteckter Platz kollidiert leider mit dem, was ein Backbone-Knoten braucht: freie Rundsicht.

73, Roland

Standort Bergstation - Antenne Simulation auf 5 m Höhe (Dach der Bergstation)

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Hallo Roland

Bergstation-Dach wäre natürlich ein sensationeller Standort, sofern der Schnee nicht die Wintersaison des Repeaters killt.

Meine Überlegungen zum Rohrbachstei waren andere: Mir ist klar, dass Fels den Funk blockt. Eine Rundumsicht ist nur auf dem Gipfel zu haben und da stellen sich zwei Probleme. Schnee und Blitzschlag. Schnee geht vorbei. Aber Blitzschlag schickt den Repeater über den Jordan. Ich habe da ein beeindruckendes Beispiel erlebt mit einer exponierten Elektroinstallation. Das getroffene Metallgehäuse war nach dem Blitzschlag leicht beschädigt. Im Gehäuse war schlichtweg nichts mehr, ausser Reste von Alu-Schienen. Der Rest ist komplett verdampft.

Ich verstehe das Projekt als Verbindung ins Wallis und eventuell Teil einer zweiten Alpentransversale. Das heisst, die Rundumsicht ist weniger entscheidend, sondern die Verbindung zwischen zwei (+) “Anker”-Repeatern in den zu verbindenden Zonen. Je nach Lage der Anker kommt ein Standort in der Wand in Frage. Ich nenne das mal “Abpraller”-Lage. Z.B. Die Anker Esel, Niesen, … im Norden und Glishorn, ScheneBode im Süden.

Am einfachsten ist ein Bergmassiv an der schmalsten Stelle zu überwinden. Der Alpenhauptkamm erfüllt dieses Kriterium im Abschnitt Wallis vom Stäghore bis zum Arpelistock an verschiedenen Stellen. Vom Stäghore würde die 4 genannten Anker in einer Abraller-Lage in der Ost-Wand auch erreichen.

Soweit meine Gedanken.

Liebe Grüsse, Mark